Aktuelles: Corona-Überbrückungshilfe des Bundes (2. Phase)

Informationen

Corona-Überbrückungshilfen (2. Phase)

An die 1. Phase der Überbrückungshilfe (sog. Überbrückungshilfe I: Fördermonate Juni bis August 2020) wird sich eine 2. Phase der Überbrückungshilfe anschließen (sog. Überbrückungshilfe II: Fördermonate September bis Dezember 2020). Anträge für die 2. Phase können ab Mitte Oktober gestellt werden. Die Antragstellung erfolgt ebenfalls ausschließlich digital über das elektronische Antragssystem unter Einschaltung von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Rechtsanwälten.

Bei der 1. und der 2. Phase der Überbrückungshilfe handelt es sich formal um separate Förderprogramme, für die jeweils ein separater Antrag innerhalb der jeweiligen Frist gestellt werden muss.

Folgende Informationen ergeben sich zur Überbrückungshilfe II:

Es bleibt dabei, dass die Überbrückungshilfe für Unternehmen aller Branchen offensteht, die durch die Corona-Krise besonders betroffen sind. Um besonders die Unternehmen, bei denen das Geschäft durch behördliche Einschränkungen oder Hygiene- und Abstandsregeln immer noch stark beeinträchtigt ist, noch besser zu erreichen, sollen allerdings im Vergleich zur Überbrückungshilfe I folgende Änderungen am Programm vorgenommen werden:

  • Flexibilisierung der Eintrittsschwelle:

Zur Antragstellung berechtigt sind künftig Antragsteller, die entweder einen Umsatzeinbruch von mindestens 50% in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder einen Umsatzeinbruch von mindestens 30% im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.

  • Ersatzlose Streichung der KMU-Deckelungsbeträge von 9.000 EUR bzw. 15.000 EUR
  • Erhöhung der Fördersätze. Künftig werden erstattet

– 90% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzeinbruch (bisher 80% der Fixkosten),

– 60% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50% und 70% (bisher 50% der Fixkosten),

– 40% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30% (bisher bei mehr als 40% Einbruch).

  • Die Personalkostenpauschale von 10% der förderfähigen Kosten wird auf 20% erhöht.
  • Bei der Schlussabrechnung sollen künftig Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen.

Inwieweit die einzelnen Länder das Bundesprogramm möglicherweise ergänzen, bleibt abzuwarten.

Sofern Sie nach Ihrer Einschätzung die Antragsvoraussetzungen erfüllen und Sie die Inanspruchnahme der Überbrückungshilfe II beabsichtigen, sprechen Sie uns an. Unser Team für „Corona-Hilfemaßnahmen“ unter der Leitung unseres Steuerberaters Oliver Füchtemann unterstützt Sie gerne bei der Beantragung und steht Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

 

 

 

 

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